Na also, jetzt haben wir es endlich schwarz auf rosa. Im Standard steht's, also stimmt's auch. Das Bakterium, das die Krankheit Guillain-Barré-Syndrom auslöst ist identifiziert und der Grund ist jetzt auch bekannt.
von Markus G. Pärm - In meinem Blog erzähle ich von meinen Erfahrungen mit dem Guillain-Barré-Syndrom. Von Kopf bis Fuß total gelähmt. Langsame Besserung. Und jetzt fast völlig geheilt. Eine sechsjährige Reise voller Verlust, Angst, Hoffnung und einer vollkommen neuen Sicht auf das Leben.
Samstag, 22. Oktober 2016
Samstag, 28. Mai 2016
Buddhas Lichtgewicht
Der Buddhismus verneint die Existenz einer ewigen Seele. Die aus der indischen Philosophie stammende Lehre von "Atma", der ewigen Seele, ist Gautama Buddha zufolge ein Irrglaube. Weder das Bewusstsein, noch das Ich, noch die sogenannte Seele sind unsterblich.
Samstag, 21. Mai 2016
Auf dem Gipfel
Vor zwei Monaten habe ich mich zum ersten Mal, seit ich zuhause gestürzt bin, selbst ins Bett gelegt. Damals bin ich auf den Ellenbogen vom Fußende nach oben gerobbt, damit ich mich hinlegen konnte. Einige Tage später lag ich immer noch, allerdings auf der Intensivstation.
Samstag, 14. Mai 2016
Forever Young
Mir gefällt der Gedanke nicht, dass Teile aus meinem Körper einfach herausgeschnitten oder herausgerissen werden. Ich habe schließlich fast mein ganzes Leben damit verbracht. Aber es bestätigt mir wieder einmal, wie wenig der menschliche Körper doch wert ist. Der Körper ist nichts anderes als ein biochemischer Schleimbeutel.
Samstag, 7. Mai 2016
Road Movie
Die Lähmung am ganzen Körper ist die maximale Einschränkung der körperlichen Freiheit eines Menschen. Sie ist wie eine lebenslange Einzelhaft. Keine Frage, das Guillain-Barré-Syndrom ist eines der effektivsten Gefängnisse, die die Natur sich ausgedacht hat. Für mich ist das einer von vielen Beweisen dafür, dass die Natur nicht vollkommen ist.
Samstag, 30. April 2016
Du bist Dein Ziel!
Ich war gerade erst seit zwei Monaten im Behindertendorf in Altenhof am Hausruck, als mich ein Pfleger fragte, ob ich Interesse daran hätte, ihn und einen Mitbewohner bei einem Ausflug zu begleiten.
Samstag, 23. April 2016
Chaoswasser
Ich war lange Zeit der Meinung, man dürfe sich nie zu früh freuen. Ein bisschen war es Aberglaube. Der Gedanke, dass positives Denken Unheil herbeizieht, hat mich seit der Kindheit begleitet. Natürlich wusste ich, dass das Unsinn ist, aber sicherheitshalber habe ich immer mit dem Schlimmsten gerechnet. Diese Einstellung hat mir sehr oft im Leben geholfen und mich vor großen Enttäuschungen bewahrt. Auf diese Art konnte ich auch traumatische Erlebnisse verarbeiten.
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